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Eingangs-Queue & Pipeline

Jede hochgeladene Datei landet zuerst in der Eingangs-Queue und durchläuft eine klar definierte Pipeline mit jeweils einem Status. Du kannst jederzeit einsehen, was passiert ist und bei Bedarf eingreifen.

Eingangs-Queue öffnen

Erweiterungen → B2B Order Import → Eingangs-Queue

Eingangs-Queue mit verschiedenen Status

Die Liste zeigt alle Eingänge sortiert nach Empfangsdatum (neueste oben):

Spalte Bedeutung
Dateiname Original-Dateiname beim Upload
Profil Welches Importprofil verwendet wurde
Quelle Manueller Upload, HTTP-Webhook, SFTP, E-Mail (IMAP)
Status Aktueller Pipeline-Status (siehe unten)
Eingegangen Zeitstempel des Uploads

Datei hochladen

Oben rechts auf Datei hochladen klicken — ein Modal öffnet sich:

Upload-Modal

  1. Profil auswählen (das Format-Mapping bestimmt, wie die Datei geparst wird)
  2. Datei auswählen oder per Drag & Drop in die Box ziehen
  3. Auf Datei hochladen klicken

Nach dem Upload landet die Datei mit Status „Wartet auf Verarbeitung" (pending) in der Queue.

Pipeline-Status

Status Bedeutung Farbe
Wartet auf Verarbeitung Datei eingegangen, Pipeline noch nicht gestartet Grau
Geparst Format-Parser hat die Datei in eine Datenstruktur umgewandelt Blau
Gemappt Mapping wurde angewendet, Daten sind im Shopware-Format Blau
Bereit zur Freigabe Alle Resolver waren erfolgreich, Bestellung wartet auf manuelle Freigabe Gelb
Bestellung erstellt Pipeline durchgelaufen, Shopware-Bestellung ist angelegt Grün
Korrektur nötig Pipeline ist fehlgeschlagen — Datei oder Mapping korrigieren und neu starten Gelb
Abgelehnt Manuell vom Admin abgelehnt Rot

Warum „Korrektur nötig" statt „Failed"?

Weil 90 % aller Pipeline-Fehler kein Plugin-Bug sind, sondern entweder die Eingangsdatei einen Tippfehler hat ODER das Mapping falsch konfiguriert ist. „Korrektur nötig" macht klar: Du kannst es selbst beheben.

Detail-Ansicht eines Eingangs

Klicke auf einen Dateinamen in der Liste — du landest auf der Detail-Seite:

Inbound Detail — Übersicht

Übersichts-Card

Zeigt alle Metadaten:

  • Status (mit Label)
  • Datei + Quelle + Profil + Zeitstempel
  • Verknüpfter Kunde (falls bereits gematcht)
  • Verknüpfte Bestellung (falls bereits angelegt)

Roh-Payload, Geparst, Gemappt

Inbound Detail — Daten-Tabs

Zur Fehler-Analyse kannst du jederzeit prüfen:

  • Roh-Payload — die Originalbytes der hochgeladenen Datei
  • Geparste Daten — was der Format-Parser daraus gemacht hat (JSON-Struktur)
  • Gemappte Daten — was nach Anwendung der Mappings übrig ist (das, was Shopware bekommen hätte)
  • Fehler — Falls die Pipeline schiefging: konkrete Fehlermeldung + Kontext

Aktionen

Je nach Status erscheinen oben rechts unterschiedliche Buttons:

Status Verfügbare Aktionen
Wartet auf Verarbeitung Pipeline starten — Verarbeitung anstoßen
Korrektur nötig Pipeline starten — nach Fix der Datei oder des Mappings erneut
Bereit zur Freigabe Freigeben & Bestellung erstellen — Order anlegen
Bestellung erstellt (keine Aktion möglich)

Pipeline starten

Bei einem Profil mit automatischem Freigabe-Modus läuft die Pipeline durch bis Bestellung erstellt (oder Korrektur nötig wenn etwas schiefgeht).

Bei manuellem Freigabe-Modus stoppt die Pipeline bei Bereit zur Freigabe. Du kannst dann die mapped Daten prüfen und entweder freigeben oder ablehnen.

Bestellung freigeben

Im Detail-View einer Inbound-Record mit Status Bereit zur Freigabe auf „Freigeben & Bestellung erstellen" klicken. Das Plugin nutzt den Standard-Cart-Service von Shopware — d. h. die Bestellung läuft durch denselben Code wie ein normaler Storefront-Checkout. Damit gelten:

  • Volle Steuern gemäß Sales-Channel-Konfiguration
  • Versandkosten gemäß ausgewählter Versandart
  • Aktive Aktionen (Promotions, Rabatte) aus dem Sales-Channel
  • Bestand-Reservierung wie bei jedem anderen Checkout

Nach erfolgreicher Anlage:

  • Status wechselt auf Bestellung erstellt
  • Order-ID wird in der Inbound-Record gespeichert
  • Die Bestellung erscheint im Standard-Bestellungen → Übersicht mit der nächsten Order-Nummer

Re-Process bei Fehlern

Schlägt die Pipeline fehl (z. B. Customer-Match-Fehler), kannst du:

  1. Fehler-Kontext in der Detail-Seite lesen
  2. Entweder die Eingangsdatei korrigieren und neu hochladen, oder das Mapping im Profil anpassen
  3. Auf der gleichen Inbound-Record erneut Pipeline starten klicken

Der Re-Run ist idempotent — die Inbound-Record wird wiederverwendet, nicht doppelt angelegt.

Nächster Schritt

Admin-API — Endpunkte für Cron-Jobs, SFTP-Watcher und eigene Integrationen.